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Nein, das ist nicht unser Barfuß. Das sind wohl eher die Quadratlatschen von... |
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Ein Ritter, wie er im Buche steht: Nicht nur edel, tapfer und besonnen. Sondern auch höflich zu Kindern. |
D
er junge Ritter von Barfuß steht auch bei den Dreharbeiten zu unserem Videofilm sofort im Mittelpunkt. Alle wollen das Schwert halten oder den Helm aufsetzen. "Der ist ganz schön schwer", meint Alisha. Tatsächlich sollen die Ritterrüstungen im Mittelalter bis zu 30 Kilogramm gewogen haben. Die Kettenhemden der ersten Ritter bestanden aus zirka 250.000 kleinen Metallringen, die auch rosten konnten. Deshalb wurden sie beispielweise von den Knappen der Ritter - also jenen Jünglingen, die ebenfalls ritterlichen Geschlechts, aber noch nicht zum Ritter geschlagen worden waren - mit Sand abgerubbelt. Unser Ritter von Barfuß benutzt dafür Öl, das er sich bei einem Handwerker auf dem Blankenfelder Gut geborgt hat. Als Marvin, Huu-Vinh und Nelio später das schwere Kettenhemd anprobieren, hinterlässt dieses dann entsprechende Spuren auf ihren T-Shirts.
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Ein Rittersmann von Schrot und Korn... |
Unser Rittersmann von Barfuß ist in seiner doch eher praktischen Rüstung
sehr beweglich. Manche Rittersleute sollen ab etwa 1400 sogenannte
Plattenpanzer getragen haben. Das sind Rüstungen, die den ganzen Körper
ihres Trägers bedecken. Doch anders, als der Name vermuten lässt, waren
Ritter in Plattenrüstungen ebenfalls recht beweglich. Sie konnten darin
laufen, sich hinlegen, aufstehen und auch ohne fremde Hilfe ein Pferd
besteigen. Die Rüstungen waren Einzelanfertigungen, ihrem Träger direkt
auf den Bewegungsapparat "geschneidert". So mag manch ein Rittersmann
vielleicht ausgesehen haben wie eine Konservendose auf Beinen.
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...blickt für uns zurück und nicht nach vorn. |
Schlimmer als das Erscheinungsbild soll - zumindest für die Ritter - vor
allem die Hitze gewesen sein, die sich in solch einem Plattenpanzer
im Laufe des Tages anstaute. Die Kinder unseres Projektteams "time4history" interessieren
derweil viel mehr Fragen wie die, woher die Ritter das Eisen für ihre
Rüstungen nahmen - oder wie ein Ritter in Rüstung seine Notdurft
verrichten konnte... Einige sehr interessante Antworten findet Ihr auch
auf der "Was ist was?"-Themenseite des Tessloff Verlages Nürnberg =>
http://www.wasistwas.de/geschichte/eure-fragen/ritter/link//a4084789ec/article/wie-konnten-die-ritter-mit-ihrer-ruestung-pinkeln.html?tx_ttnews[backPid]=1296
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Einmal Ritter sein;) Anja hilft Tim mit dem schweren Helm. |
Um zum Beispiel in Kämpfen Verwechslungen zwischen den Rittern vorzubeugen - in ihren Plattenpanzern sahen alle irgendwie gleich aus - wurden ab dem 12. Jahrhundert sogenannte Erkennungs- und Feldzeichen; auch das Wappen-Schild eingeführt. So konnte man in der Schlacht sicher gehen, wer Freund und wer Gegner war. Diese Wappen wurden fortan auf Helm, Schild, Waffenrock und Kuvertiure (Pferdedecke) getragen. Später übernahmen die Angehörigen einer adligen Sippe das jeweilige Wappen, um in der Öffentlichkeit ihre Zugehörigkeit zu einer Familie anzuzeigen. Es entstanden die Familienwappen.
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Das Wappen derer von Barfuß. Von unserem Team gebastelt. |
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